Mit dem Ende des kalten Krieges und den daraus resultierenden neuen Strukturen in Osteuropa  wurde von den Regierungen der Länder Ende der 1980er-Jahre den massivsten Truppenabbau  der Nachkriegszeit eingeleitet. Des Weiteren wurde der Abbau durch die im Jahr 2001  eingeführte Strukturreform der Bundeswehr sowie den anhaltenden Frieden in Europa zusätzlich  verstärkt. Im Zuge dessen wurden weltweit mehr als 8000 Militärflächen mit einer Größe von über  einer Million Hektar freigegeben. Allein in Deutschland führte diese Entwicklung zwischen 1990  und 1997 zur Räumung von 386.000 Hektar ehemaliger militärischer Liegenschaften. Die  gewonnene Gesamtfläche gleicht der Größenordnung eines Bundeslandes und ist im Vergleich  zum Saarland mit 256.870 ha deutlich größer. ...   Die Entwicklung der europäischen Stadt, ist die Geschichte einer ständigen Anpassung der  sozialen, politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen. Fortwirkend stadtbildprägender  Einfluss hatten überwiegend urbane Qualitätssprünge: Von der kompakten mittelalterlichen Stadt  über die Renaissance- und Barockzeit weiter zu den großflächigen Steinwüsten des  Industriezeitalters bis hin zu ausufernden Stadtlandschaften der Moderne mit ihren  Großsiedlungen und Vorstädten, war es ein weiter Weg. An diesem Punkt der Entwicklung angelangt sind neue Fragen entstanden, welche beantwortet  werden müssen. Wie geht es nun weiter? Wie werden sich die digitale Revolution, die  Globalisierung, der wirtschaftliche Strukturwandel hin zur Dienstleistungsgesellschaft und die  demografischen Veränderungen auf die städtische Bebauung auswirken? ...   Mit dem Aufstellungsbeschluss von 1985 wurde die schrittweise Verlagerung der Johann  Wolfgang von Goethe- Universität - Standort Bockenheim - beschlossen. Den von der  Stadtverordnetenversammlung beschlossenen "Kulturvertrag" und den im "Letter of intent"  beigelegten Vorgaben definierten die städtebaulichen Rahmenbedingungen für die weitere  Entwicklung der bisherigen Universitätsflächen in Bockenheim neu. Der Standort soll bis  spätestens 2015 verlegt und zur Bebauung freigegeben werden.   Der Geltungsbereich umfasst die Fläche zwischen Senckenberganlage, Georg-Voigt-Straße,  Gräfstraße, Sophienstraße und Zeppelinallee. Die Gesamtfläche beträgt 16,7 ha. ...  Die Stadt Völklingen ist mit 40.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt im Saarland und grenzt auf  der Ostseite direkt an die Landeshauptstadt Saarbrücken.  Aufgrund der Eisen- und Kohlefunde gab es eine frühe Industrialisierung. Infolgedessen entstand  1572 im heutigen Geislautern die älteste Eisenschmelze des Landes. Mit dem im Jahre 1881  aufgebauten Eisenhüttenwerk begann für die Stadt eine wirtschaftliche Blütezeit, welche beinahe  ein Jahrhundert anhielt. Dadurch zählte die Stadt Völklingen einst zu den bedeutendsten  Montanstandorten in der Bundesrepublik Deutschland. Die Schließung der Hochöfen im Jahre  1986 leiteten für die Entwicklung der Stadt den entscheidenen Wendepunkt ein. ...  Viele Dörfer und kleineren Städte erleben seit geraumer Zeit einen starken Wandel des  Dienstleistungsgewerbes. Diese Veränderungen sind außerörtliche Ausweitungen und  innerörtliche Schließungen von Geschäften in den unterschiedlichsten Branchen. Gerade in  kleineren Gemeinden ist der Rückgang des Einzelhandels stärker zu verzeichnen. Der  nahbereichsorientierte Versorgungskauf wird immer mehr von preisorientierte Großeinkäufe an  außerörtlichen Standorten sowie erlebnisorientierte Besuche attraktiver innerstädtischer Zentren  bzw. Shopping-Center am Stadtrand ersetzt. Zu den Verlierern des geänderten  Konsumverhaltens zählen die Geschäftsführer des wohnungsnahen Einzelhandels mit  Nahversorgungsfunktion, welche oftmals mit existenzbedrohlichen Umsatzrückgängen  konfrontiert werden. ... Konversionsflächenentwicklung  Neunutzung der Turley Barracks, Mannheim Quartiersplanung  Next City, Wiesbaden / Westend Neunutzung des Uni-Campus Bockenheim, FFM Stadtteilentwicklung  Fenne und Fürstenhausen, Völklingen Innenentwicklung Ober-Roden, Rödermark Geoinformation - Umweltmanagement - Stadtplanung | Impressum